Lexikon
Früher wurden mobile technische Geräte ausschließlich mit Batterien betrieben. Da diese jedoch hohe Kosten zur Folge hatten, wurde der Akku entwickelt. Er kann Strom speichern, abgeben und wieder aufgeladen werden.
Vier Akku-Typen sind derzeit am verbereitetsten: leistungsstarke Lithium-Ion (Li-Ion) und Lithium Polymer (Li-Po), Nickel-Cadmium- (NiCd-), Nickel-Metallhydrid- (NiMH-)-Akkus.
Weltweiter Funkübertragungsstandard zwischen mobilen Endgeräten. Wesentlicher Vorteil: Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Infrarotschnittstelle funktioniert Bluetooth auch ohne Sichtkontakt. Der ungefähre Übertragungskreis ist bei optimalen Verhältnissen bis zu 20m groß. Die internationale standartisierte Datenschnittstelle sendet seine Daten per Funk. Dadurch lassen sich selbst kleinste Geräte überwachen und steuern.
Das Blackberry (Übersetzung: Brombeere) ist ein Smartphone, welches speziell für das Handling von Emails entwickelt wurde. Es war eines der ersten Geräte, die einen Mail-Push Service angeboten haben. Die kanadische Firma RIM (Research in Motion) entwickelte diese Client-Server-Struktur, die eine drahtlose Kommunikation und die Verwaltung persönlicher Daten vereinfacht. Diese Übertragung geschieht über eine ganz normale Internet-Datenverbindung, wie GPRS/EDGE, UMTS oder WLAN.
Damit dieser Pushdienst genutzt werden kann, muss die Blackberry-Option extra beim Provider beantragt werden, falls dies nicht schon beim Abschluß des Vertrages automatisch geschehen sein sollte.
Die Compact Flash-Karten sind universelle Erweiterungsmodule für PDAs. Neben der Erweiterung des Speicherplatzes gibt es auch CF-Cards für die Funktionen Bluetooth, Wireless LAN und Digitalkamera.
Die CompactFlash-Speicherkarten sind im Gegensatz zu Festplatten oder CD-Laufwerken üblicherweise Speichermedien ohne bewegliche Teile. Die Informationen werden auf einem wiederbeschreibbaren Flash-Speicher dauerhaft gespeichert. IBM produzierte allerdings zwischenzeitlich CF-II Karten mit kleinen Festplatten als Speichermedium. Dieses Produkt wurde unter der Bezeichnung Microdrive bekannt und hatte den Vorteil eines besseren Preis-Leistungs-Verhältnisses. Später gab es auch andere Hersteller festplattenbasierender CF-Karten. Wegen des Preisverfalls von Flash-Speicher sind diese Lösungen allerdings zwischen 2005 und 2006 praktisch vollständig vom Markt verschwunden.
CDMA ist die Abkürzung für "Code Division Multiple Access". Diese Mobiltelefon-Technologie ermöglicht, dass auf ähnlichen Frequenzen weitaus mehr und schneller Daten an wesentlich mehr Nutzer gleichzeitig übertragen werden können. Die Informationen werden nicht mehr direkt durch digitale Einsen und Nullen übertragen, sondern durch Codefolgen. Auf diese Weise können sich mehrere Nutzer eine Frequenz teilen.
Folgende Grafik stellt die einzelnen Codierungsschritte dar.
Weitere Beiträge...
Seite 1 von 2